Montag, 6. April 2026 – SVB I
SV Beuren – SV Esperia Italia Neu-Ulm 2:1 (1:1)
Am Ostermontag präsentierte sich das Bibertalstadion bei strahlendem Sonnenschein und besten äußeren Bedingungen als perfekte Bühne für ein richtungsweisendes Duell in der Kreisliga A3 Donau/Iller. Doch trotz Feiertagsstimmung war die Ausgangslage für beide Teams alles andere als entspannt. Der SV Beuren empfing den SV Esperia Italia Neu-Ulm – zwei Mannschaften, für die es aktuell um alles geht. Beide Teams stehen in einer Phase der Saison, in der jeder Punkt zählt. Die Ausgangslage war für beide Mannschaften klar: Ein Sieg ist Pflicht, ein klassisches 6-Punkte-Spiel. Entsprechend hoch war die Bedeutung dieser Partie. Das Hinspiel hatten die Gäste mit 5:2 für sich entschieden – hier gab es für die Beurener noch eine Rechnung zu begleichen.
Beuren startet direkt mit einem Ausrufezeichen in die Partie. Vor Beginn des Spiels bemerkt E. Agirbas, dass der gegnerische Torwart nicht zwischen den Pfosten steht, sondern weiter vor seinem Tor. So prüft er direkt zum Anpfiff nach nicht einmal 3 Sekunden mit einem klasse Schuss den gegnerischen Torwart, der den Ball nur noch gerade so an die Latte lenken kann.
Beuren startete deutlich besser in die Partie und ist hellwach. Mehrere gute Angriffs-Versuche in der ersten Viertelstunde, welche leider nicht ganz zu Ende gebracht werden konnten. Nach hinten Verteidigten die Beurener kompakt und ließen erstmal nichts Nennenswertes zu. In der 17. Minute war es dann F. Kuhn der nach einem starken Steckpass in den Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. A. Agirbas nahm sich der Aufgabe an und verwandelte den darauffolgenden Elfmeter souverän zum 1:0.
Im Anschluss entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem Esperia zunehmend besser reinkam. Die Gäste schafften nun auch mehr Akzente nach vorne zu machen, welche allerdings so weit nicht wirklich gefährlich wurden. Zu ungenaue letzte Bälle und Schüsse aus der zweiten Reihe über den Fangzaun. Beuren stellte sich zum Ende der ersten Halbzeit eher aufs Verteidigen ein und spekulierten auf Konter. Kurz vor der Pause schafften die Gäste eine Unaufmerksamkeit der Beurener zu bestrafen. Ähnlich wie das 1:0 entstand konnte der Gegnerische Stürmer nach einem guten Tiefenball nur mit einem Foul gestoppt werden, was zur Folge hatte, dass in der 45. Minute L. Hofmann per Strafstoß zum 1:1 Halbzeitstand ausgleichen konnte.
Doch die Antwort von Beuren kam eiskalt. Direkt nach Wiederanpfiff stellte die Heimelf den alten Abstand wieder her. In der 46. Minute erzielte Johannes Maurer nach einer butterweichen Halbfeldflanke von T. Guggenmos das 2:1 per Kopf.
Mit der erneuten Führung im Rücken entwickelte sich im weiteren Verlauf ein intensives, umkämpftes Spiel. Beuren verteidigte die knappe Führung, während Esperia alles versuchte, um noch einmal zurückzukommen. So ehrlich muss man sein, in der zweiten Halbzeit gab es ein deutliches Chancenplus für die Gäste. Diese konnten ihre Chancen aber nicht nutzen. J. Berger legte hier eine herausragende Performance an den Tag und parierte alles, was in seine Nähe kam. J. Berger ist ganz ohne Zweifel der Spieler des Spiels. Gemeinsam schafften die Beurener dann durch Kampf, Ehrgeiz und Wille die 2:1 Führung über die Zeit zu bringen.
Ein dreckiger aber enorm wichtiger Sieg für den SV Beuren, der sich damit etwas, aber nicht allzu viel Luft zum Relegationsplatz verschafft. Denn die Ergebnisse der anderen Spiele des 23. Spieltags sind aus Beurener Sicht eher suboptimal. Deshalb schieben die 3 Punkte des Sieges den SV Beuren leider nur einen Platz in der Tabelle weiter nach oben, was allerdings die Wichtigkeit des heutigen Sieges umso bedeutsamer macht. Im Saisonendspurt zählt weiterhin jeder Punkt. Die Mannschaft des SV Beuren kann durch den Sieg mit gutem Gewissen das kommende Spielfreie Wochenende genießen und mit Rückenwind am 19.04.2026 die nächsten Gäste aus Buch/Obenhausen im Bibertalstadion empfangen.
Kader: Julian Berger, Dennis Gaiser, Timo Guggenmos, Tim Schultheiß, Samuel Schultheiß, Enhar Agirbas, David Höld (Patrick Mayer), Adnan Agirbas (Patrick Sauter), Lukas Haas (Samuel Pelz), Fabian Kuhn (Felix Schall), Johannes Maurer